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Music Monday
Music Monday: Das sind die besten Songs der letzten Woche (KW07/2025)
Der etwas andere Soundtrack zum Valentinstag.
VON
Maik Krause
AM 17/02/2025
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Na, schön Valentinstag gefeiert? Ob ihr nun solche Bräuche pflegt oder nicht, ist mir ehrlich gesagt sehr egal. Viel wichtiger ist doch, dass wir uns der aktuell hohen Hitdichte in Sachen alternativer Musik erfreuen. Ich gebe zu, ich bin sehr schnell sehr euphorisch, wenn ich eine neue Lieblingsband entdeckt habe. Umso mehr Spaß macht es mir euch aber davon zu erzählen und vielleicht etwas positive Energie in diese (im wahrsten Sinne des Wortes) kalte Welt da draußen zu senden.
Tetrarch – Never Again (Parasite)
„The Ugly Side of Me“ wird das dritte Album von Tetrarch heißen und mit „Never Again (Parasite)“ hat uns die Band nun endlich eine neue Single nach „Live Not Fantasize“ an die Hand gegeben. Groovig, vor allem aber sehr düster geht es im Song zu und lässt damit sicherlich Fans von Korn, Drowning Pool und Static-X aufhorchen.
Arm’s Length – Funny Face
Mit „Funny Face“ melden sich die Pop Punks von Arm’s Length zurück und geben einen ersten Vorgeschmack auf das neue Album „There’s A Whole World Out There“, das uns Mitte Mai via Pure Noise Records erreichen wird. Es ist das Debüt der Band auf ihrem neuen Label und passt soundtechnisch wie die Faust aufs Auge. Der starke Ausschlag in Richtung Emo erinnert dabei an Bands wie die neueren Knuckle Puck und Real Friends.
Mantar – Absolute Ghost
Alles andere als klassisch romantische Klänge liefern uns Mantar mit ihrem neuen Album „Post Apocalyptic Depression“, welches das Duo am Valentinstag veröffentlicht hat. Etwas direkter und schnörkelloser geben sich die Sludge Punks, was unter anderem und stellvertretend der Opener „Absolute Ghost“ beweist. Doch da angefangen solltet ihr euch auch den Rest der Platte geben – die ist nämlich sehr gut.
Scowl – B.A.B.E.
Pop meets Hardcore: Scowl haben mit „B.A.B.E.“ die mittlerweile dritte Single des kommenden Albums „Are We All Angels“ rausgehauen und machen genau da weiter, was sie zuletzt mit „Not Hell, Not Heaven” und “Special” angedeutet haben. Mehr Hooks und Mut in Richtung Pop-Sound, ohne aber den Faden zu verlieren. Spannendes Teil!
Landmvrks – Blood Red
Also wenn ihr mich fragt, dann könnten Landmvrks mit ihrer kommenden Platte „The Darkest Place I’ve Ever Been“ am Jahresende ganz oben in den Toplisten stehen. Bislang konnten alle Singles zünden und auch „Blood Red“ fügt sich wunderbar in den Nu Metal/ Hardcore-Sound ein. Aber kommt man mit diesen Schubladen eigentlich noch aus? In der neuen Single zeigen Landmvrks viele verschiedene Facetten, darunter French Rap und Trip Hop und obwohl das Ganze sehr wild klingen könnte, ergibt es doch irgendwie Sinn.
ten56. – Earwig
Wer es nochmal eine Ecke fieser braucht, der wird bei „Earwig“ von ten56. mit den Ohren schlackern. Entsprechend schicken die Pariser keine Liebesgrüße in die Welt, sondern heben den Finger und geben sich gesellschaftskritisch: „Es zielt auf die Parasiten der Gesellschaft ab, die sich Gerüchtetaktiken zunutze machen, um sich ihre Dopaminspritze von sekundärer gesellschaftlicher Relevanz zu verschaffen.“
The Callous Daoboys – Two Headed Trout
The Callous Daoboys sind demnächst als Support für Silverstein bei uns zu sehen und haben passend dazu einen neuen Track parat, der es wirklich in sich hat. „Two-Headed Trout“ heißt das Teil und gibt sich gewohnt chaotisch, ist vor allem aber in der ersten Hälfte wahnsinnig catchy und zeigt, wieso das Mathcore-Kollektiv von ihrer treuen Fanbase so geliebt wird.
Church Tongue – You’ll Know It Was Me (feat. George Clarke / Deafheaven)
Ebenfalls neu im Hause Pure Noise Records ist die Metalcore-Kombo Church Tongue um Knocked Loose-Gitarrist Nicko Caldero. Mit ihrer neuen EP „You’ll Know It Was Me“ melden sich Church Tongue nun vier Jahre nach ihrem letzten Werk „The Hubris Of Gods Departed“ zurück und präsentieren dabei spannende Kollabos mit Twitching Tongues oder, wie im Titel-Track, mit George Clarke von Deafheaven, wo es besonders atmosphärisch und düster zugeht.
Billy Morrison, Ozzy Osbourne, Steve Stevens – Gods Of Rock N Roll
Die Ankündigung der finalen Show von Black Sabbath und Ozzy Osbourne hat zuletzt die Nachrichten der Rock-Welt dominiert. Da passt es doch wunderbar, dass es auch „neue“ Klänge mit Ozzy zu hören gibt. Dieser lieh nämlich seine Stimme zum Song „Gods Of Rock N Roll“ von Billy Morrison. Allerdings ist die Single eine Neuauflage des Songs „Gods“ von Morrisons 2015er Album „God Shaped Hole“ mit einem zusätzlichen orchestralen Arrangement.
Bild: YouTube / „TETRARCH – Never Again (Parasite) (Official Video) | Napalm Records“
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