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Motionless In White: Darum will die Band ihr nächstes Album nicht überstürzen
Laut Chris Motionless.
VON
Laura-Marie Reiners
AM 28/02/2025
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- Minuten
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„Scoring The End Of The World“, das aktuelle Album von Motionless In White, hat mittlerweile drei Jahre auf dem Buckel. Logisch, dass Fans wissen wollen, wann ein Nachfolger erscheint. Wie Chris Motionless in diversen Interviews betont, will sich die Band für Album Nummer sieben Zeit bewusst lassen – und das aus einem ganz bestimmten Grund.
Motionless In White: „Es ist wichtig, Abstand zu gewinnen“
„Die Platte, an der wir jetzt arbeiten, dauert länger als alle anderen, die wir bisher gemacht haben, und das liegt zum Teil daran, dass wir in der Vergangenheit von einem Albumzyklus direkt zum nächsten übergegangen sind. Wir waren Maschinen. Aber wir hatten eine Pause während der Pandemie, und da wurde mir klar, wie wichtig es ist, Abstand zu gewinnen“, erklärt der Sänger im Interview mit Metal Hammer. „Man braucht Zeit, um Gefühle zu verarbeiten und mit seinen Freunden zusammen zu sein. Es ist leicht, einen Tunnelblick zu bekommen, wenn man ein Perfektionist ist, aber jedes Mal, wenn ich vom Album weggetreten bin, komme ich zurück und sehe das größere Bild.“
In einem Gespräch mit Rock Sound sprach Chris zudem über den wachsenden Druck in der Musikbranche, stetig neue Veröffentlichungen zu liefern, um relevant zu bleiben. Doch dieser Ansatz gehe oft auf Kosten der künstlerischen Qualität:
„Ich habe das Gefühl, dass es aufgrund der Aufmerksamkeitsspanne und der Übersättigung mit Inhalten und Musik, Fans gibt, die sich von Bands abwenden, wenn man das Bedürfnis nach neuem Material nicht befriedigt. Dadurch sind Bands irgendwie gezwungen, in Eile etwas herauszubringen.
Aber mir ist aufgefallen, dass viele der Bands, die einen gewissen Status erreicht haben, sich davon nicht beirren lassen. Und das Ergebnis ist, dass die Alben besser sind, weil sie sich die Zeit dafür genommen haben. Die Frage ist: Was wollt ihr? Wollt ihr etwas, das nur halb so gut ist, wie es hätte sein können, oder wollt ihr die volle Verwirklichung dessen, was die Band in drei oder vier Jahren mit dem Album erreichen könnte?“.
Schaut euch das gesamte Interview hier an:
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)
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