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Live

AlternativePost-Hardcore

Live bei: Bilmuri in Köln (25.03.2025)

„God bless America, God bless our troops and gentlemen! START YOUR ENGINES”

VON AM 30/03/2025

Nach einer erfolgreichen Tour als Support für Sleep Token in Europa, welche auch laut eigener Aussage bei Mastermind Johnny Frank für unvergessliche Eindrücke sorgte, ließen sich Bilmuri nicht lange bitten und setzten sich im Frühjahr 2025 ans Steuer ihrer European Motor Tour: Lap Of Honor. Neben diversen Zielen in ganz Europa machen sie auf ihrem Weg nach Großbritannien auch einen Boxenstopp in Köln. Das Kontingent-Upgrade vom Luxor ins Bürgerhaus Stollwerk und der folgende Ausverkauf der Show versprachen, dass dies ein langersehnter Abend für die Fans im Westen Deutschlands ist.

 

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South Arcade

Doch bevor die „Bilmuri Naysh“ Köln übernehmen kann, geht es an diesem Dienstagabend mit Support South Arcade pünktlich um 20:00 Uhr los. Die junge Band um Sängerin Harmony Cavelle reißt mit ihrem Y2K-Mix aus Alternative Metal und Pop-Punk online Wände ein und überträgt diesen Sound mühelos auch auf die Bühne. Dabei überzeugen die Bandmitglieder im Einzelnen aber auch als Kollektiv mit ihrem Können und holen auch sicherlich den ein oder anderen Bilmuri-Fan an Bord. Selbst wenn nicht, sind die eingefleischten South Arcade-Fans deutlich mit ihren Rückmeldungen auf Harmonys Ansage zu hören. Die Setlist ist natürlich gespickt mit bekannten Hits wie „Danger“, „How 2 Get Away With Murder“ oder „2005“. Kleine Dämpfer sind dabei nur die technischen Schwierigkeiten und mein persönliches Pet-Peeve mit der Fülle an Effekten auf dem Gesang. Hierbei handelt es sich aber auch nur um Kritik auf hohem Niveau. South Arcade legen die Messlatte als Support besonders hoch und beeindrucken trotz einer noch kurzen Bandgeschichte mit einer unglaublichen Souveränität auf der Bühne.

South Arcade

South Arcade

South Arcade

South Arcade
Fotos im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Bilmuri

Nach diesem wortwörtlichen Einheizen platzt der bereits volle Raum in der Umbaupause so langsam aus allen Nähten. Mit „Rockstar“ von Nickelback und dem ersten Sing-A-Long des Abends gehen Bilmuri ins Rennen. Mit „EMPTYHANDED“ und „ALL GAS““ noch vor der ersten richtigen Ansage geht es explosiv los und das spiegelt auch das Publikum wider. Köln lässt Bilmuri deutlich spüren, dass ihr Auftritt lang ersehnt war, und das scheint auch einen Johnny Frank nicht kalt zu lassen.

Bilmuri
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

Are you ready to crank your fucking hog?!

Jeder der folgenden Songs bekommt sein ganz eigenes Intro, sei es als kurze humorvolle Ansprache oder als instrumentales Interlude, welches im Zusammenspiel zwischen Saxophonistin Gabi Rose, Gitarrist Reese Maslen oder Drummer Xavier Ware passiert. Johnny Frank sammelt für sein Projekt eine Auswahl an Ausnahmemusikern um sich, die auch nicht davor zurückschrecken, ihr Können zur Schau zu stellen.

Mit den lobenden Worten „You are better than Berlin, you are better than Hamburg, you are the best show in Germany!“ geht es in die Songs „BLINDSIDED“, „SPINNIN‘ YOU AROUND“ und „80/20Skybeef“ und die Stimmung reißt bis hierhin noch zu keinem Zeitpunkt ab. Wie selbstverständlich wird getanzt, gemosht und mitgesungen. Bei der Frage, wer Bilmuri erst seit den Sleep Token-Shows kennt, geht ein Großteil der Arme nach oben, und trotzdem ist das Publikum auch bei älteren Songs textsicher.

Bilmuri Gabi Rose
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

The next song is called „Stick Stickly“

Nach einer kurzen Bandvorstellung geht es mit Songs wie „2016 CAVALIERS (Ohio)“, „BOUTTA CASHEW“ und meinem persönlichen Highlight „LIVIN‘ LAUGHIN‘ LOVIN‘“ weiter. Auch hier bleibt das Publikum mit den textsicheren Sing-a-longs treu und wieder glänzen die Stimmen von Frontmann Johnny Frank und Gabi Rose im musikalischen Zusammenspiel.

Obwohl der kleine Inside-Joke „The next song is called ‚Stick Stickly'“ von nur wenigen wirklich verstanden wird, setzen Bilmuri zum Finale an und beenden den Abend passend mit den Songs „THE END“, „STRAIGHT THROUGH YOU“ und „BETTER HELL (Thicc Boi)“ sowie der Zugabe „CORN-FED YETIS“. Trotz einer vollen Setlist von 17 Songs ist die Zeit wie im Flug vergangen und bei noch keinem Konzert habe ich persönlich so einen positiven Vibe empfunden. Bilmuri schaffen es, den Eskapismus zu perfektionieren und ihr Publikum zumindest für ca. eine Stunde vollumfänglich in ihren Bann zu ziehen.

Bilmuri Fans
Foto im Auftrag von MoreCore.de: Julia Strücker (Julia_Rocknrolla)

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